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Gnupingu lädt zur 12. Edition des Offenen Samstag Schweiz. Wir werden dieses Mal voraussichtlich wieder in Bern sein, Location wird noch bekannt gegeben. Zum Thema haben wir dieses mal diese kleinen grünen Laptops mit den lustigen Antennen: OLPC* Als Referenten konnten wir Stefan Rovetto und Alexandre Hill-Maestrini gewinnen, die uns den OLPC vorstellen.

Programm

  • 14h30 Vortrag: Schulen in Schwellen- und Entwicklungsländern ans Internet mit OLPC / Ondalivre
  • 15h00 Fragerunde (max. 20min.)
  • Anschliessend Plenumsdiskussion

Der Vortrag

Schulen in Schwellen- und Entwicklungsländern ans Internet mit OLPC / Ondalivre

OLPC steht für “One Laptop per Child”, Ondalivre für freien Internetzugang.

Mit diesen Mitteln soll Internet für Schulen in Entwicklungsländern möglich gemacht werden. Denn Entwicklungsländer stehen vor dem Problem, dass Kinder keinen Internetzugang und deshalb eingeschränkten Zugang zu Wissen haben. Ondalivre fördert den kabellosen Anschluss an Informationen weltweit: Die Projekt-Teams verbinden die Computer mit einfachsten Mitteln mit dem Internet und öffnen den Kindern den Zugang zur Welt. OLPC / Ondalivre hilft damit beim Einstieg in den globalen Informationsaustausch und schafft Bildungs- und Schulpartnerschaften.

Besonderheit

Hiermit weisen wir ausdrücklich darauf hin, dass dieser Vortrag wird aus verschiedenen Perspektiven digital aufgezeichnet und unter der Creative Commons Lizenz publiziert. Das Video hat zum Ziel, dass ander OLPC / Ondalivre Visionisten mit dem Material, das elektronisch verfügbar ist, weiterarbeiten können. Zuhörer werden, sofern gewünscht, bei diesem Anlass zu Statisten. Zuhörer können verschiedene Rollen und Funktionen übernehmen. Mögliche Rollen sind: a) Fragesteller b) Kritiker c) zukünftiger Partner. Ganz nach dem Open Source Gedanken. Du bekommst etwas – Du gibst etwas. Ihr OLPC / Ondalivre Team dankt herzlich und freut sich auf konstruktive und kritische Beiträge.


Anmeldung

Die Referenten bitten darum, man möge sich anmelden. Wir können das nicht verlangen, da es der Philosophie der Offenheit des OSS wiederspricht. Doch wird selbstverständlich auf den Wunsch Hingewiesen.

“Alle Interessierten werden gebeten, sich spätestens bis zum 3.6. anzumelden, damit eine sinnvolle Raumplanung gewährleistet werden kann. Sollte sich aufgrund einer sehr hohen Nachfrage eine Änderungen des Veranstaltungsortes ergeben, werden Sie rechtzeitig davon in Kenntnis gesetzt. Anmeldung an oss_at_gnupingu.ch

Die Referenten

Die Redner sind Stefan Rovetto und Alexandre Hill-Maestrini, beide Projektleiter und Entwickler der Projektidee OLPC / Ondalivre. Die Referenten beleuchten kritisch die Chancen und Risiken eines Engagements einer Schweizer Gemeinde mit Partnergemeinden in Entwicklungsländer aufgrund der vielen Erfahrungen aus den Pilotprojekten..

Freuen uns auf euer zahlreiches Erscheinen

Euer Gnupingu-Team

*Worterklärung

OLPC / Ondalivre: OLPC steht für “One Laptop per Child”, Ondalivre für freien Internetzugang.

Zum 10. mal geht ein Zyklus von 4 Wochen zuende. Wir möchten euch zum 10. Offenen Samstag Schweiz (OSS) einladen. Zu unserem 10. Jubiläum gehen wir das viel diskutierte Thema “Open Source Support” an. Dieses mal gastieren wir bei der Sygroup in Basel.

  • ORT: Basel; Güterstrasse 86, Sygroup
  • Im Bahnhof statt auf den Platz auf der hinteren Seite raus – man landet gleich auf der Güterstrasse (wenn man die grosse Passarelle nimmt). Auf der Güterstrasse nach rechts bis zum Haus Nr. 88, danach links, ist dann angeschrieben, man sieht es wenn man in die Einfahr hineinblickt an der linken Wand.
  • DATUM: Sa.14. März 20009
  • ZEIT: 14-19h
  • VORTRAG: 14h15 “Open Source Support in der Schweiz” by Daniel Stoni

Vortragssprache ist deutsch.

Wir machen  uns Gedanken zur Open Source-Community Landschaft Schweiz, und diskutieren, was die Anwender daran hindert, voll auf Open Source zu setzen.

Programm

  • 14h15 Vortrag: “Open Source-Support in der Schweiz”
  • 14h45 Kurzvorträge von Wirtschaftsvertretern
  • Anschliessend: Plenumsdiskussion

Zum Vortrag

Statt mit religiösem Eifer wahllos Benutzer zu bekehren, sollen diejenigen Anwender adressiert werden, die wohl am schnellstenund am meisten von OSS profitieren können,  z.B. KMU Neugründungen im Dienstleistungssektor oder Familien. Viele geben Geld aus, um die Software legal zu nutzen. Bedenklich ist, dass eine Grossfirma für dieselbe Software wesentlich weniger bezahlen muss als ein Privatanwender und somit die Kleinen die Grossen subventionieren.

Die Ideen-Skizze, welche im Vortrag vorgestellt wird,  geht von Rollen aus und startet mit der kleinsten Erfolgseinheit: Der Zusammenarbeit eines Anwenders und seinem persönlichen IT Supporter aus der näheren Umgebung. Weitere Rollen kommen mit wachsenden Anforderungen dazu: Supporter Team, 2nd Level Supporter, kommerzielle lokale Supportanbieter, PC Shops in der Nähe, Ansprechstellen für Netzwerk und Breitband, Community Support  sowie kommerzieller Support durch Distributoren.

Leistungen wie ‘Hilfe zur Selbsthilfe’, Erstinstallation oder Zugang zu Informationen, CDs können kostenlos bleiben. Für aufwändigere und komplexere Themen sowie Service Level Agreements wird ein marktgerechter Preis veranschlagt, der den Supportanbietern (Privatpersonen oder Firmen) ein faires Einkommen erlaubt. Es gibt noch mehr Rollen, z.B. die einer Sales & Marketing Funktion oder Ansprechpartner für Large Companies Der Aufbau einer entsprechenden Infrastruktur gehört mit zum Projekt.

Kurzvorträge

Es folgen Lightningtalks, von Vertretern aus der Wirtschaft, die sich schon in diesem Feld betätigen und die ihr Konzept und ihre Ideen kurz vorstellen möchten.

Diskussion im Plenum

Dem Newbie präsentiert sich die Opensource-Szene – ohne einen Blick über die Landesgrenze – als Fülle von unabhängigen Initiativen, Projekten, Communities – hinzu kommen noch Vereine, Verbände, Lobbygruppen – und schliesslich eine heute schon unüberschaubare Anzahl von Firmen, die auf OSS setzen und/oder ihr Geschäft darauf aufbauen. Es sind Bestrebungen im Gange, die Business-Seite transparenter darzustellen. Gute Transparenz in der Community Welt Schweiz würde die Zusammenarbeit erleichtern und helfen, die Kräfte zu fokussieren und so den Gedanken hinter der freien Software vorwärtszubringen.

Wir freuen uns auf eine zahlreiche Teilnahme und einen erfolgreichen Nachmittag in Basel

Euer Gnupingu.ch-Team

PS: Genauer Veranstaltungsort wird noch bekannt gegeben

Hier noch die versprochenen Hintergrundinfos und Links zu Michel Paulis verschiedenen Projekten in Kamerun:

  1. Präsentation linux4cameroon auf Google Docs
  2. Website der Schule in Limbe
  3. Linux User Group Cameroon
  4. Informationsseite über das “Project Cameroon No. 4″

Sowie öffentliche Kontaktadressen der verschiedenen Gruppen in Kamerun:

Es steht ausserdem im Moment zur Diskussion, eine neue Schule für Informatik in Kamerun aufzubauen. Wer hier interessiert und begabt ist, kann sich bei Michel melden und alles weitere abklären. Es gibt viele Bedürfnisse: Rechner, eine kreative Lösung, wie man zu einer Internet-Anbindung kommt usw. Auch wird nicht nur technisches Know-How gebraucht, Öffentlichkeitsarbeit, Platz in Frachtcontainern etc. sind auch sehr gefragt.